Spartipps
Wer einmal im Jahr die wichtigsten laufenden Verträge prüft, spart oft mehrere Hundert Euro – ohne Komforteinbußen.
Energie
- Aus der Grundversorgung in einen Sondervertrag wechseln (typisch 200–500 Euro pro Jahr).
- Heizungstemperatur in nicht genutzten Räumen reduzieren.
- Stoßlüften statt Dauerlüften (5–10 % Heizkosten).
- Stand-by konsequent abschalten (3–5 % Stromkosten).
- Beim Neukauf von Weiße-Ware-Geräten auf Energieeffizienzklasse achten.
Telekommunikation
- Mobilfunktarif jährlich prüfen – Discounter im gleichen Netz oft 50 % günstiger.
- DSL-Vertrag nach Ablauf der Erstlaufzeit prüfen.
- Festnetz-Flatrate hinterfragen – viele Haushalte telefonieren kaum noch über Festnetz.
Versicherungen
- Verträge alle 3 bis 5 Jahre überprüfen.
- Doppelversicherungen identifizieren (z. B. Reisekranken in Kreditkarte + extra).
- KFZ-Versicherung jedes Jahr vor dem 30. November vergleichen.
- SF-Klassen-Vorteile bei Familienmitgliedern nutzen.
Banken und Konten
- Konto-Gebühren prüfen: kostenfreie Girokonten existieren weiterhin.
- Kreditzinsen vergleichen, statt nur bei der Hausbank zu nehmen.
- Dispokredit ist die teuerste Form von Verschuldung – spätestens nach drei Monaten umschulden.
Häufige Fragen
- Wo lässt sich am meisten sparen?
In der Regel bei Strom und KFZ-Versicherung. Wer aus der Grundversorgung wechselt und seine KFZ-Versicherung jährlich prüft, kann ohne weiteren Aufwand 300 bis 800 Euro pro Jahr sparen.
- Wie viel Zeit braucht ein Tarifwechsel?
Pro Vertrag etwa 20 bis 30 Minuten: Vergleich, Online-Abschluss, Bestätigung prüfen. Insgesamt also ein Nachmittag pro Jahr.
- Lohnt sich ein Sparbuch?
Klassische Sparbücher liegen meist deutlich unter der Inflationsrate. Tages- oder Festgeldkonten bei seriösen Direktbanken sind eine bessere Alternative – bei vollständiger Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Bank.