Internettarife

Der deutsche Festnetz-Internetmarkt umfasst drei Technologien: DSL über Telefonleitung, Kabel über das TV-Kabelnetz und Glasfaser direkt bis zum Haus. Welche verfügbar ist, hängt vom Wohnort ab.

Zugangstechniken

Was wird tatsächlich gebraucht

Für normales Surfen, Mail und gelegentliches Streaming reichen 50 MBit/s. Eine Familie mit Home-Office und parallelen Videostreams fährt mit 100 bis 250 MBit/s gut. Mehr als 250 MBit/s sind nur dann spürbar, wenn gleichzeitig sehr große Dateien herauf- oder heruntergeladen werden.

Worauf zu achten ist

Sparpotenzial

Wer aus alten Tarifen mit 200 Euro pro Jahr Preisaufschlag in einen aktuellen vergleichbaren Tarif wechselt, spart oft 10 bis 20 Euro pro Monat.

Häufige Fragen

Lohnt sich Glasfaser, wenn DSL ausreicht?

Technisch ist Glasfaser die langlebigste und stabilste Variante. Wer Wert auf hohe Upload-Geschwindigkeiten legt (Home-Office, Backups, Videocalls), profitiert deutlich. Für reines Webbrowsen ist der spürbare Unterschied gering.

Was ist eine Drosselung?

Die Reduzierung der Bandbreite nach Überschreiten eines vereinbarten Daten­volumens. Im Festnetz-Bereich heute selten geworden, bei Mobilfunk-Routern dagegen noch üblich.

Wie testet man die tatsächliche Geschwindigkeit?

Die Bundesnetzagentur stellt unter breitbandmessung.de ein offizielles Messtool bereit. Wer dauerhaft weniger als die vereinbarte Mindest­geschwindigkeit erhält, hat ein gesetzliches Sonder­kündigungsrecht.